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[DOWNLOAD] "Die Schwarze Szene. Alternative Sinnangebote und emotionale Bindung" by Philipp Reitzig ~ Book PDF Kindle ePub Free

Die Schwarze Szene. Alternative Sinnangebote und emotionale Bindung

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eBook details

  • Title: Die Schwarze Szene. Alternative Sinnangebote und emotionale Bindung
  • Author : Philipp Reitzig
  • Release Date : January 13, 2009
  • Genre: Education,Books,Professional & Technical,
  • Pages : * pages
  • Size : 759 KB

Description

Obwohl bereits einige Literatur zur Gothic-Szene, vor allem in den letzten 10 Jahren, erschienen ist, möchte ich an dieser Stelle kurz darlegen, warum mir eine neuerliche Behandlung des Themas notwendig ist. Nach Durchsicht einschlĂ€giger Literatur zum Thema ist auffĂ€llig, dass ĂŒber die Bedeutung und den Sinnzusammenhang der 'Schwarzen' Szene nur unzureichende Erkenntnisse vorliegen. In der Literatur dominieren Szene-Beschreibungen, die aus einer rein soziologischen Betrachtungsweise heraus formuliert wurden. Dies scheint mir im Falle der Gothic-Szene vollkommen unzureichend. Es handelt sich hier nicht um eine Jugendszene wie jede andere. Vielmehr weist sie einige in der Literatur stark vernachlĂ€ssigte oder hĂ€ufig unterschlagene Merkmale auf. Diese sich oberflĂ€chlicher Betrachtungsweise entziehenden szenetypischen Besonderheiten, werde ich in dieser Arbeit in den Fokus rĂŒcken. Im Mittelpunkt aller Betrachtungen steht die Frage nach den BeweggrĂŒnden sich der 'Schwarzen Szene' zuzuwenden. Im Vorfeld der zu dieser Arbeit nötigen Vorbereitungen, drĂ€ngten sich einige wichtige Fragen auf, deren Beantwortung sich anhand der 'Basisliteratur' nicht vollziehen ließ. Es scheint, dass diese Literatur, wenn sie von einem uninformierten Personenkreis gelesen wird, nicht dazu geeignet ist, die Schwarze Szene hinreichend zu prĂ€sentieren. Die ErklĂ€rungsmuster muten teils geradezu 'naiv' an, wenn ganz offensichtlich ist, dass diese Studien nicht aus der Szene heraus entwickelt wurden, sondern von 'außen'. Bedauerlich ist, dass solche Literatur in Szenekreisen eher 'lĂ€chelndes' MissverstĂ€ndnis auslöst. Nun muss ich jedoch anmerken, dass die hier zitierte Literatur selbstredend nicht nur unzureichend ist. Die soziologischen ErklĂ€rungsansĂ€tze sind nachvollziehbar und entsprechen sicherlich hĂ€ufig auch der RealitĂ€t. Allerdings sollte daraus keine allgemeingĂŒltige Lehrmeinung abgeleitet werden. Die Studien von Farin (1999) und Helsper (1992) sind indes ein gutes Beispiel dafĂŒr, dass sozialwissenschaftliche Betrachtungsweise und individualpsychologische Sicht keine GegensĂ€tze darstellen mĂŒssen, gleichwohl sie diesen interessanten Erkenntnissen nicht weiter folgen. In dieser Studie werde ich dies nachholen. Dabei soll die Szene, vor allem im 6. Kapitel, aus einer stark 'inneren' und emotionalen Perspektive betrachtet werden. Zentral stelle ich hier der Frage, welche Bedingungen erfĂŒllt sein mĂŒssen, damit sich jemand der Schwarzen Szene anschließt.


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